Versicherungen sollen existenzbedrohende Risiken abdecken. Doch wie viel Schutz ist eigentlich genug? Wer zu niedrig ansetzt, riskiert im Ernstfall den Bankrott. Wer zu hoch ansetzt, verschwendet Geld. Wir zeigen Ihnen die ideale Balance.
Privathaftpflicht: 50 Mio. € sind heute Pflicht
Bei der Privathaftpflicht sollten Sie niemals sparen. Ein schwerer Personenschaden – etwa bei einem durch Sie verursachten Verkehrsunfall – kann lebenslange Rentenzahlungen und Behandlungskosten in Millionenhöhe nach sich ziehen. Moderne Tarife bieten standardmäßig 50 Millionen Euro Deckungssumme. Der Aufpreis zu 10 oder 20 Millionen ist meist verschwindend gering.
Berufsunfähigkeit: 75% des Nettoeinkommens
Sichern Sie mindestens 75 % Ihres aktuellen Nettoeinkommens ab. Berücksichtigen Sie dabei, dass Sie von der BU-Rente im Ernstfall auch Krankenversicherungsbeiträge und Steuern zahlen müssen. Wichtig: Achten Sie auf eine Dynamik-Option, damit Ihr Schutz automatisch mit späteren Gehaltssprüngen mitwächst.
Hausrat: 650€ pro Quadratmeter als Richtwert
Um eine Unterversicherung zu vermeiden, setzen Versicherer oft Pauschalwerte an. In der Regel liegen diese bei 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Liegt Ihr Mobiliar und Ihre Technik (inkl. Wertsachen) deutlich darüber, sollten Sie eine individuelle Summe festlegen, um im Totalschaden (z.B. Brand) voll entschädigt zu werden.
Sind Sie unter- oder überversichert?
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